Müde...
Shownotes
Kennst du auch diese Momente, in denen du einfach nur müde und antriebslos bist? In denen du irgendwie kaum Energie und Motivation in dir spürst und gerade irgendwie den Alltag bewältigst?
Aber wusstest du auch, dass du dein Gehirn in diesen Momenten austricksen kannst und durch Neuroplastizität sogar langfristig positive Veränderungen erreichst?
Um das und mehr geht es in dieser Podcastfolge. Und wenn du dich gerade genauso müde und antriebslos fühlst, dann lass dir gesagt sein: Du bist damit nicht allein.
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Transkript anzeigen
00:00:05: Herzlich willkommen zu meinem persönlichen Podcast, wo sich alles um das Thema Hofsensibilität dreht.
00:00:12: Ich bin Christine Klocke und ich wünsche dir jetzt viel Freude beim Anhören!
00:00:20: Ein ganz herzliches Hallo an dich.
00:00:23: und heute mache ich diese Folge ohne eigentlich genau zu wissen was am Ende dabei herauskommt Und ich habe erst lange überlegt, ob ich überhaupt eine Folge aufnehme und sie poster beziehungsweise veröffentliche.
00:00:37: Weil ich mir sage so mein Anspruch ist ja doch schon ziemlich hoch!
00:00:40: Ich möchte dir unbedingt einen Mehrwert bieten... ...und dann bin ich mir wieder so bewusst geworden, ich möchte auch gerne authentisch sein.
00:00:47: Ich möchte mich nicht immer nur in den Zeiten zeigen wo alles super funktioniert sondern auch an den Zeiten wo ich einfach mal keine Energie habe, keine Ideen, wo alles nicht so richtig läuft.
00:00:58: Und jetzt gerade ist so eine Zeit.
00:01:01: Ich habe lange überlegt, ich hab ne lange Liste von Themen die ich hätte bearbeiten können und dann hab' ich aber irgendwie kennst du das wenn du nicht so die Motivation in dir fühlst?
00:01:12: Wenn du nicht genau weißt, ach bringt's das jetzt wirklich hat es jetzt wirklich einen Sinn.
00:01:17: und dann legst du die Liste zur Seite und denkst ach nee irgendwie ist ja alles schon gesagt irgendwie ist hier alles schon getan.
00:01:25: Hört denn überhaupt noch jemand zu?
00:01:26: Interessiert das dann überhaupt noch jemand, was ich sage und dann kommst du in so ein Selbstzweifel rein oder in so eine Antriebslosigkeit.
00:01:35: Und bei uns ist es so.
00:01:36: wir waren gerade im Urlaub gewesen an der See und dort ist ja sowieso alles ruhiger.
00:01:43: und wenn der Urlaub geplant ist, dann mache ich das so dass ich sich alles vor arbeite und dann wirklich nur noch das nötigste Tour in dieser Zeit.
00:01:53: Und dieses Mal fällt es mir unglaublich schwer, irgendwie wieder in der Realität bzw.
00:01:59: im Alltag anzukommen auch wenn so ein paar schöne Dinge eigentlich vor mir beziehungsweise vor uns stehen worauf ich mich freuen könnte.
00:02:07: aber ich weiß nicht.
00:02:08: vielleicht ist das auch einfach die Frühjahrsmöglichkeit.
00:02:11: auf jeden Fall fühle Ich mich extrem müde und Es ist jetzt nicht so, dass es mir schlecht geht.
00:02:17: Dass ich depressiv bin sondern ich fühle mich eigentlich ganz gut innerlich relativ ausgeglichen.
00:02:23: aber diese Müdigkeit ist einfach da und aus diesem Zustand heraus dann irgendwie etwas entstehen zu lassen wo ich sage so wow dafür schlägt jetzt mein Herz oder das ist was ganz Wunderbares.
00:02:37: das fällt mir im Moment sehr schwer Aber hey weißt du Aus sowas gehört einfach zum Leben dazu.
00:02:46: Und das Leben ist nun mal nicht gleich für mich, das Leben is nunmal nicht immer eine gerade Linie sondern jetzt ist es auf und ab was passiert?
00:02:55: Ja, wie dieser Spruch so schön sagt werden wir eigentlich dabei sind ganz andere Pläne zu machen.
00:03:00: Und das ist etwas woran ich mich dann immer ein bisschen festhalte wo ich sage okay selbst wenn sich jetzt alles ein bisschen schwerer anfühlt, selbst wenn ich jetzt gerade vielleicht nicht die Energie habe Ich konzentriere mich auf die Dinge die wirklich wichtig sind Auf den Routinen die im Alltag da sind.
00:03:18: auch wenn es mir früh im Moment durch die Müdigkeit einfach auch schwer fällt aufzustehen Überlege ich mir dann, während ich im Bett liege und so langsam wach werde.
00:03:28: Okay was sind die Dinge worauf ich mich heute freuen kann?
00:03:31: Wofür lohnt es sich für mich heute aufzustehen?
00:03:34: Was steht in der nahen Zukunft an, worauf Ich mich freuen kann, woraus ich meinen Fokus lenken kann?
00:03:41: Und dann starte ich auch ganz anders in den Tag hinein.
00:03:45: das ist dann auch ein ganz anderes Gefühl als zu sagen Boah, ich will jetzt nicht aufstehen.
00:03:51: Ich bemüde!
00:03:51: Warum muss sich das denn jetzt?
00:03:53: Warum kann ich nicht einfach liegen
00:03:54: bleiben?".
00:03:56: Und es ist ja das Schöne dass wir uns so selbst ein bisschen auch belügen können Kurzfristig.
00:04:02: Dass unser Nervensystem, unser Gehirn sich überlüsten lässt!
00:04:06: Das geht schon alleine damit los wenn du dich schlecht fühlst und du setzt einfach ein Lächeln auf oder diese einfache Übung dass du dir so einen Stift zwischen die Zähne spannst das dein Mund praktisch automatisch anfangen muss um bisschen in so eine Lächelposition zu kommen.
00:04:22: Selbst in diesen Momenten ist es so dass dein Gehirnt dann sich selbst so ein bisschen überlistet Nach und nach, wenn du das eine Weile machst oder wenn du dich selbst im Spiegel anlächelst oder dir Komplimente machst.
00:04:36: Dass dein Körper und deinen Gehirn einfach darauf reagieren und du dich schon viel viel viel wohler fühlst.
00:04:42: Und das Schöne ist der langfristige Effekt.
00:04:44: den nennt man Neuroplastizität.
00:04:47: Da geht es eben darum.
00:04:48: hast Du bestimmt schon davon gehört dass sich das Gehirnen lebenslang verändern kann?
00:04:58: Und dieser Spruch, ich bin halt wie ich bin.
00:05:01: Der stimmt halt nicht so!
00:05:03: Also der stimmt vielleicht in dem Moment aber jeder von uns oder fast jeder von us ist in der Lage sich auch zu verändern und seine Gehirnstrukturen zu verendern.
00:05:13: Du musst dir vorstellen dass die Routinen die du tagtäglich machst das sind Dinge die sind ihr in Fleisch und Blut übergegangen.
00:05:19: Du muss nicht mehr überlegen wie putzt du jetzt Szene?
00:05:21: Wie trocknest du dich früh ab?
00:05:23: Wie ziehst du dir die Schuhe an?
00:05:25: Das sind alles automatische Sachen und diese Strenger zwischen deinen Gehirnzellen sind ganz dick.
00:05:32: Und zwischen anderen Gehirnenzellen besteht vielleicht noch gar keine Verbindung, dass es wenn du etwas ganz neu anfängst zu tun oder zu lernen entsteht erstmal ein ganz ganz ganz dünner Faden.
00:05:44: Und diesen ganz dünnen, dünn Faden kannst du stärken, indem du diese Dinge immer wieder tust, indem Du lernst, in dem Du übst und in dem du immer wieder an Dir arbeitest.
00:05:56: Irgendwann wird es so sein, dass bei der alten Routine, die du vielleicht hattest dieser ganz dicken Strang zu einem ganz dünnen Strang geworden ist oder sogar komplett sich auflöst.
00:06:06: Während dieser ganz düne Faden den du zwischen zwei Gehirnzellen ganz neu gespannt hast das diese dann richtig dick werden kann und so kannst du selber auch dein Leben verändern langfristig entsehm du zum Beispiel dem Focus auf die positiven Dinge in deinem Leben richtest und den Negativen nicht mehr so viel Beachtung schenkst.
00:06:27: Zum Beispiel kann es dir sehr gut helfen, wenn du anfängst keine Nachrichten mehr zu schauen oder zu hören oder zu lesen.
00:06:34: Weil Nachrichten sind hauptsächlich negativ!
00:06:37: Und wenn du dich immer wieder mit diesen negativen Sachen beschäftigst, welche Gehirnstränge werden dann richtig dick?
00:06:43: Die sich mit den negatifen Dingen beschäftigen, die die Sorgen hervorbringen, auf die Ängste und Befürchtungen beziehen.
00:06:53: Und da wär's doch, also wenn du schon eine Wahl hast, dann wäre es doch richtig gut dir zu überlegen.
00:06:58: Hey ich möchte mich lieber auf die positiven Dinge konzentrieren, auf das was in meiner nahen Umgebung passiert, auf den Menschen, die in meinem Leben sind und vor allem auf mich selbst, auf mein eigenes Leben.
00:07:09: Da kann ich anfangen meine Gedanken eben wirklich auch positiv auszurichten.
00:07:14: Wenn ich immer wieder mir diese positiven Dinge vor Augen halte, tiefe Richtungen verändern.
00:07:24: Ich werde die kleinen schönen Dinge im Leben viel mehr wahrnehmen und ihnen deshalb auch eine viel größere Bedeutung schenken als den negativen
00:07:32: Dingen.".
00:07:33: Aber genau so ist natürlich auch umgedreht, diese dunkle Seite der Neuroplastikität.
00:07:38: Was ich schon gesagt habe wenn du deinen Fokus zu sehr auf die negativen Dinge in deinem Leben richtest, auf das was nicht funktioniert, auf die Dinge die dir schaden selbst Zweifel, Abwertung deiner Selbst
00:07:50: usw.,
00:07:51: Das kann dann natürlich auch dazu führen dass du dich in dem negativer Licht siehst und dass du richtig in Depressionen hinein rutschst professionelle Unterstützung nicht oder nur ganz schwer wieder rauskommst.
00:08:05: Ja, und an Momenten wie heute oder in Tagen wie heute wenn ich halt dann so müde bin und so denke so oh was machst du denn?
00:08:12: Es gibt immer Dinge die du tun kannst ohne eine große Motivation zu haben.
00:08:19: Ja, ich weiß nicht.
00:08:19: Auf der To-do-Liste gibt es immer Sachen da brauchst du eine große Aufmerksamkeit.
00:08:23: Da musst du präsent sein.
00:08:25: Dann musst du irgendwie funktionieren.
00:08:27: aber es gibt auch Sachen auf deiner To- do- liste Socken zusammenlegen Wäsche waschen, mal absaugen.
00:08:34: Mal den Pflanzen ein bisschen bei Achtung schenken, mal ein bisschen aufräumen oder so.
00:08:38: Das sind Sachen da musst du nicht viel geistige Energie reinstecken.
00:08:43: oder was du natürlich auch machen kannst und was wir uns viel zu selten erlauben ist wirklich einmal einen Tag Auszeit zu nehmen.
00:08:51: Wirklichmal zu sagen okay heute liege ich halt nur im Bett oder nur auf der Couch halt gucke ich nur Filme.
00:08:58: Das sind Sachen, die habe ich schon ewig nicht mehr gemacht.
00:09:01: Gerade seitdem ich auch Mama geworden bin ist es unglaublich schwer mir das auch zu erlauben weil irgendwie gibt's halt immer irgendwas zu tun und als Mama funktionierst du halt egal ob du krank bist oder müde bist, ob es dir nicht gut geht, ob du selber vielleicht Probleme hast und gerade nicht so positiv denkst.
00:09:22: Als Mama hast sogar keine Chance.
00:09:24: Du bist jeden Tag wieder hundertprozentig gefragt und da ist es vollkommen egal, wie's dir geht.
00:09:30: Und ich glaube dass die Papas bzw.
00:09:33: die Männer da ein bisschen anders mit dieser Situation umgehen.
00:09:38: Jedenfalls ist das Bild was ich bekomme Dass die Männer viel einfacher sich von all dem lösen können, dass sie viel einfache sich rausnehmen können.
00:09:47: Sie ihren Hobbys und Wünschen nachgehen können.
00:09:51: Wo wir Mamas einfach doch eher sagen so ne ich konzentriere mich jetzt doch darauf das es zu Hause schön ist, dass die wichtigen Dinge gemacht werden, dass es dem Kind gut geht Und ja wie vergessen manchmal dabei uns selbst.
00:10:06: Aber ich versuche dann eben in den Momenten, wo ich die Möglichkeit habe mich rauszunehmen oder dann auch zu sagen so hey okay dann mache jetzt halt mal eine halbe Stunde oder ne Stunde gar nix und setze mich in die Sonne und lese ein Buch.
00:10:19: Mit das zu erlauben Das ist immer noch so eine kleine Lernaufgabe von mir, aber ich merke wenn ich es mehr erlaube und das dann in diesen Momenten auch scharfe wirklich abzuschalten.
00:10:30: Dass es mir danach viel besser geht, dass sich wieder viel fokussierter und motivierter bin, dass ich dann wieder viel einfacher an neue Aufgaben herangehen kann... Mein Nervensystem sich dadurch auch beruhigt hat.
00:10:45: Und das ist ein ganz, ganz großer Mehrwert und eine ganz große Lernaufgabe die ich mir selber gesetzt habe.
00:10:53: Ja wo ich auch merke es ist unglaublich wichtig dieses rausnehmen dieses auch mal sagen dürfen hey jetzt ist mir gerade alles zu viel oder ich fühle mich heute einfach nicht.
00:11:05: Ach, dann bin ich halt heute mal müde und dann zu hoffen okay morgen wenn ich aufwache sieht die Welt vielleicht einfach schon viel viel viel schöner und bunter und entspannter aus.
00:11:17: Und ich sag mal es gibt ja auch noch so kleine Tricks gegen Müdigkeit.
00:11:22: bisschen Espresso trinken Bewegung frische Luft kann dabei helfen diese Mütigkeit ein bisschen wegzukriegen.
00:11:30: aber meistens ist so am Nachmittag da kommt dann nochmal so'n richtiges Tief So gegen drei, vier.
00:11:36: Da sacke ich dann meistens so richtig ab.
00:11:38: auch wenn ich relativ gut über den Tag gekommen bin und das schlimmste eigentlich seitlich so ja nicht mehr, nicht mehr achtzehn bin soll ich mal so sagen ist es auch einfach so dass sich diese Müdigkeit oder dieser Erschöpfung nicht mehr am nächsten Tag dann praktisch schon bearbeitet habe sondern dass mein Körper auch einfach viel länger braucht um sich wieder von Umstellungen auch zu erholen.
00:12:06: Und das ist etwas womit ich auch meine Herausforderungen habe, denn früher ging die Erholung viel schneller da war ich viel schneller wieder fitter und leistungsbereit und einsatzfähig.
00:12:15: wenn man das nun benennen möchte jetzt es einfach so dass ich weiß okay heute bin nicht müde dann werde ich morgen und übermorgen wahrscheinlich auch noch sein.
00:12:24: deswegen ist es so wichtig wirklich dann auch gut für mich zu sorgen mich rauszunehmen und vor allem dann auch unserem kind zu vermitteln hey Heute ist einfach ein Tag, heute muss ich mich ein bisschen zurücknehmen.
00:12:36: Weil ich auch finde das es unglaublich wichtig ist dass unsere Kinder mit dem Wissen aufwachsen Ich darf mich auch mal raus nehmen!
00:12:43: Ich darf sich auch mal zurückziehen.
00:12:45: Es geht nicht nur darum zu funktionieren sondern auch darauf zu hören Was sagt mir jetzt gerade mein Körper?
00:12:51: oder was sagt mir grade meine Seele?
00:12:53: Was brauche ich gerade um mich wieder besser Oder richtig gut zu fühlen?
00:13:00: Ja Ich glaube, ich höre jetzt auf mit Reden.
00:13:05: Ich weiß nicht, ob diese Folge dir einen Mehrwert bringt, ob du daraus irgendwas ziehen kannst.
00:13:11: und vielleicht ist es einfach nur zu wissen dass an den Tagen wo du so aufstehst und denkst hey ich bin unglaublich müde, ich krieg heute einfach nichts auf die Reihe Dass du dann weißt du bist nicht allein.
00:13:21: Es gibt noch Menschen, denen geht das genauso wie dir.
00:13:24: Und vielleicht nimm doch die Anregung mal mit der Neuroplastizität, dass du dein Gehirn auch so ein bisschen beeinflussen und manchmal sogar überlisten kannst.
00:13:33: Gerade in Momenten wo es dir vielleicht nicht so gut geht.
00:13:36: Dass du daran denkst das du deinen Fokus langfristig verändern kannst und kurzfristig vielleicht mal den Stift zwischen die Zähne nimmst oder mit dir ein paar Kremassen im Spiegel schneidest um dich danach schon ein bisschen besser zu fühlen.
00:13:50: Also, in diesem Sinne wünsche ich dir eine gute Woche Sorgegut für dich und ich hoffe du bist nicht ganz so müde wie ich.
00:13:57: Dann bis zum nächsten Mal hoffentlich hellwach und lebensfroh!
00:14:01: Bis dahin, bye-bye!
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